Pfarre Krems St. Paul

Monatsblatt 2018/04

Österlich leben

Die Spannung zwischen Karfreitag und Ostermorgen ist gewaltig: in der Bibel, in der Liturgie und in unserem Leben! Diese Spannung, diese Polarität ist ein Grundkennzeichen des Lebens! Leben ereignet sich immer zwischen zwei Polen und das schenkt Lebendigkeit.

Das gesamte Universum, in dem unsere Erde ein ganz winziger Teil ist, ist von Anfang an von dieser Polarität geprägt: Dunkel und Licht, Stille und Ton, Wärme und Kälte, Tag und Nacht, Werden und Vergehen, Leben und Tod und eben auch Karfreitag und Ostermorgen.

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Monatsblatt 2018/03

Auf dem Kalvarienberg

Anfang März. Die Hälfte der Fastenzeit liegt schon hinter uns. Wir richten den Blick nach vorne: Die Auferstehung, die wir zu Ostern feiern, ist uns lieber als das Leiden, das Kreuz, der Kreuzweg. Aber: Kreuz und Auferstehung gehören untrennbar zusammen. In unseren Tagen wollen viele eine Auferstehung ohne das Kreuz, eine Erneuerung der Kirche ohne das Kreuz, eine Erlösung des Menschen ohne das Kreuz, eine Befreiung der Menscheit ohne das Kreuz …

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Monatsblatt 2018/02

Beichte - ein Check fürs Leben

Gerade weil Beichte oft vernachlässigt wird, ist es mir ein Anliegen, mit einem neuen Blick darauf zu schauen, was das Geschenk der Vergebung ausmacht. Werden wir ja im Sakrament von Neuem ganz angenommen.

Sakrament der Annahme

In der Beichte tritt der Mensch ein in den Raum der Barmherzigkeit Gottes und der immer neu geschenkten Vergebung, die zugleich die Bereitschaft zum Neuanfang erschließt.

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Monatsblatt 2018/01

Philipp Neri, der fröhliche Heilige

Neapel, Sonnabend, den 26. Mai 1787: Genau betrachtet, möchte man doch wohl gutheißen, dass es so viele Heilige gibt; nun kann jeder Gläubige den seinigen auslesen und mit vollem Vertrauen sich gerade an den wenden, der ihm eigentlich zusagt. Heute war der Tag des meinigen, den ich denn ihm zu Ehren nach seiner Weise und Lehre andächtig-munter beging: Philippus Neri steht in hohem Ansehen und zugleich heiterem Andenken;

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Monatsblatt 2017/12

"Christ, der Retter ist da"

Brauchen wir Gott als Retter

Weihnachtslieder haben wir eigentlich schon reichlich gehört. Für manchen Menschen ist es so reichlich, dass er an Weihnachten schon keine Lust mehr hat, sie zu hören oder gar zu singen. Aber selbst wenn man sich bemüht, wegzuhören – irgendwann erwischt einen doch eine Melodie oder ein kurzer Satz und hängt sich fest. Bei mir waren es die Worte: „Christ, der Retter ist da.“

Und der Ohrwurm verwandelte sich in so etwas wie einen „Gedankenwurm“, in eine Art „Fragekarussell“. Der Retter – wovon eigentlich? Oder woraus? Hat sich denn seit der Geburt Jesu so viel zum Guten verändert?

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Monatsblatt 2017/11

Krankenhausseelsorge - Zeichen des Heiles

Mag. Manfred Hinterleitner, PAss im Landesklinikum Krems, im Interview mit Pfarrer Mag. Anton Hofmarcher

Ein Krankenhaus bietet Hilfe an. Wie in einem Sicherheitsnetz wird ein Patient aufgefangen und medizinisch und pflegerisch versorgt. Worin sehen Sie die Aufgabe der Krankenhausseelsorge?

Wenn ein Patient mit der Diagnose einer Erkrankung konfrontiert wird, löst dies viele Sorgen und Ängste aus. Es stellt sich die Frage nach dem Warum, es drängt sich der Gedanke auf, was es denn für einen Sinn habe, und vielleicht entsteht das Gefühl, dass die Situation so ungerecht sei.

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