Der traditionelle Emmausgang am Ostermontag der Pfarre St. Paul führte die Teilnehmer diesmal zur Burgkirche nach Krems-Rehberg. Die Heilige Messe wurde gemeinsam mit der Rehberger Kirchgängern gefeiert und von Pfarrer Nikolaus zelebriert. Im Anschluss klang der Emmausgang mit schmackhaften Geschnetzelten mit Gemüse und Kaiserschmarren mit Apfelmus oder Kompott im Burgkeller aus.
Am 5. April feierte die Pfarre das Hochamt am Ostersonntag. Musikalisch begleitet wurde diese von Charly Kolm an der Orgel und der Kantorin Karin Fechner.
Im Anschluss an die Heilige Messe war für die Kinder Osternestsuchen angesagt. Die Helfer des Osterhasen, PAss Franz Halbmayr und Fabian, versteckten wieder zahlreiche Osternester rund ums Pfarrzentrum. Zuvor wurden diese in der Karwoche gebastelt.
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Am Karfreitag begann um 15 Uhr mit lautem Geratsche der Kinderkreuzweg. Im Anschluss führte der Kreuzweg die Kinder und Begleitpersonen zu den Stationen vor dem Pfarrzentrum. Den Abschluss bildete der Besuch am Heiligen Grab in der Werktagskapelle.
Am Abend wohnten zahlreiche Gläubige der Karfreitagsliturgie bei. Im Mittelpunkt stand die Leidensgeschichte nach Johannes. Vor fast 2000 Jahren starb Jesus von Nazareth am Kreuz. Sein grausamer Tod gehört wesentlich zu unserem Glauben.
In der Werktagskapelle von St. Paul kann das Heilige Grab besucht werden. Der Altar mit dem Heiligen Grab stammt ursprünglich aus der Pfarrkirche Lerchenfeld.
--> Fotos vom Kreuzweg für Kinder und der Karfreitagsliturgie
Am Gründonnerstag, den Beginn der "Drei Heiligen Tage" gedachten die Besucher der Heiligen Messe des letzten Abendmahls Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend der Kreuzigung. Im Rahmen der Feier in St. Paul wurde wieder die Fußwaschung zelebriert. Zum Abendmahl brach Jesus das Brot, teilte den Wein und gab den Jüngern den Auftrag, dies in Zukunft zu seinem Gedächtnis zu tun. Dabei stehen zwei symbolische Handlungen im Zentrum: das gemeinsame Mahl und die Fußwaschung der Jünger. Der Name Gründonnerstag geht vermutlich auf das mittelhochdeutsche Wort "greinen" oder "grienen" zurück und bedeutet so viel wie "wehklagen".
Bereits zum dritten Mal fand in der Pfarre eine Gründonnerstagsfeier für Kinder statt. Pastoralassistentin Elsa Krall verwies bei dieser Feier besonders auf die jüdischen Wurzeln des letzten Abendmahls Jesu, auf den Exodus des Volkes Israel aus Ägypten. Dementsprechend gab es für die Mitfeiernden auch die eine oder andere für dieses Mahl typische Speise zum Verkosten, z.B. Bitterkraut (Meerrettich), Charosett (süßes Mus) und Ei als Symbol für den Neuanfang. Natürlich durfte auch ungesäuertes Brot nicht fehlen, wurde doch durch Jesus dem Brot und auch dem Wein beim Letzten Abendmahl eine neue Bedeutung zugesprochen, nämlich dieses Brot als Leib Jesu, dieser Wein als sein Blut.
