Pfarre Krems St. Paul

Monatsblatt 2018/10

Unsere Ministrantinnen und Ministranten (kurz und liebevoll "Minis" genannt)

Eine Pfarrgemeinde könnte man mit einer Baustelle vergleichen. Architekt und Maurer, Elektriker und Maler, Tischler und Dachdecker und viele andere. Alle aber bauen an dem einen Haus, jeder auf seine Weise.

So gibt es auch in unserer Pfarrgemeinde Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder, organisiert in verschiedenen Gruppen, engagiert bei unterschiedlichen Arbeitskreisen. Alle aber bauen an dem einen Haus, der Kirche, jeder nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten.

Diese unterschiedliche Aufgabenverteilung wird auch bei der Feier des Gottesdienstes sichtbar. Dabei sind die Ministrantinnen und Ministranten ein wertvoller und hilfreicher Bestandteil.

Das Wort „Ministrant“ kommt wie übrigens auch das Wort: „Minister“ aus dem Lateinischen (ministrare) und bedeutet: „dienen“.

Wem aber dient ein Ministrant? Sichtbar dem, der dem Gottesdienst vorsteht und ihn leitet: dem Priester, dem Diakon oder dem Wortgottesleiter, wenn z.B. Buch oder Kännchen gereicht werden.

Dann ist ein Ministrant auch Diener der Pfarrgemeinde, trägt er ja die Opfergaben der Pfarrgemeinde zum Altar. Zudem verdeutlichen Ministranten durch ihren Platz im Gottesdienst und durch ihre Gewänder die Gemeinschaft zwischen der Pfarrgemeinde und dem Priester, bzw. dem Gottesdienstleiter. Zusammen bilden sie das Volk Gottes.

Und schlussendlich „dient“ ein jeder Ministrant der „Sache Gottes“, da der Dienst am Altar sichtbare Nachfolge Christi und vorgelebte Kirche ist. Ein Ministrant ist Diener im Haus Gottes, der Kirche.

Die Minis der Pfarre Krems St. Paul sind eine kleine, aber zuverlässige Schar. Sie versehen ihre Dienste an Sonn- und Feiertagen, bei Festen und Segnungen.

Neben den Gottesdiensten treffen sich die Minis in der Regel alle vierzehn Tage im Pfarrzentrum zur Ministrantenstunde (Beginn: Samstag um 10.30 Uhr). Diese Zeit wird genutzt, um das eine oder andere zu üben. Das ist der Fall, wenn besondere Feste anstehen (z.B. Fronleichnam).

Man trifft sich aber auch zum gemeinsamen Spielen, zum Feiern der Feste (z.B. Nikolaus), zum Kuchenbacken für das Pfarrcafé, … oder ganz einfach zum Quatschen. Fixer Bestandteil ist auch die Teilnahme am Ministrantentag der Diözese, bei dem sich im letzten Jahr über 2000 Ministranten im Stift Seitenstetten trafen.

Ein Event der besonderen Art ist die Ministrantenwallfahrt nach Rom. Diese findet allerdings nur alle fünf Jahre statt.

Derzeit betreuen Peter Moser und Pastoralassistent Franz Halbmayr die Minis.

Falls du jetzt Lust hast und einmal „Ministrantenluft“ schnuppern möchtest, melde dich einfach in der Pfarre bei Herrn Pfarrer Anton Hofmarcher, bei Pastoralassistent Mag. Franz Halbmayr oder bei Peter Moser.

Mini-Stunden 2018: 20. Okt. / 10. Nov. / 24. Nov. / 15. Dez. / 22. Dez.

„Wir stellen die Kinder in die Mitte“

So lautet das Motto der Katholischen Jungschar. Wir nehmen die Bedürfnisse und Interessen von Kindern wahr und befassen uns mit Themen, die die Lebenswelt der Kinder betreffen.

Wir schaffen vielfältige Erlebnisräume für Kinder. In unseren Jungschargruppen achten wir auf eine Kultur des Miteinanders und fördern einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung. Wir betonen die spielerische Auseinandersetzung mit der konkreten Lebenswelt der Kinder und ermöglichen wichtige Erfahrungen des sozialen Lernens und Lebens.

Jungschararbeit in diesem Sinne ist getragen von unserem regelmäßigen Engagement als GruppenleiterInnen. Wir verwenden Zeit, Energie und Ideen für unsere Kinder. Dabei ist uns wichtig, dass wir Platz haben für persönliche Begegnung, untereinander als GruppenleiterInnen und mit den Kindern.; dass wir auf ein demokratisches Miteinander als Team und in den Gruppenstunden achten; dass wir uns in unserer Freizeit ehrenamtlich betätigen; dass wir das Pfarrleben aktiv mitgestalten, gemeinsam mit den Jungscharkindern, aber auch als einzelne Mitglieder der Pfarrgemeinde; und dass wir uns als GruppenleiterInnen aus- und weiterbilden und pfarrübergreifende Freundschaften pflegen.

Unser Jungschar-Logo ist gleichzeitig das Logo der gesamten österreichischen Jungschar und hat eine besondere Bedeutung.

Das verschobene Viereck
Die schiefen Linien unterstützen uns in unserer Individualität. Jeder ist anders, denkt anders, fühlt anders - jeder hat in unserer Gemeinschaft Platz.

Der Kreis
Er ist ein Zeichen für die Gemeinschaft.

Der Kreis wird durchkreuzt
Das heißt, Jesus ist in unserer Mitte und er wirkt auch über uns hinaus.

Der Kreis ist nicht geschlossen
Der Kreis ist offen nach außen und lässt andere herein, die auch mitmachen wollen.

Elisabeth & Theresa Wawerda;
mit Inspiration aus dem Leitbild der Katholischen Jungschar

Jungscharstunden Freitag 16.00-17.00 Uhr 7., 8. Schulstufe
  Freitag 15.30-16.30 Uhr 4., 5., 6. Schulstufe
  Dienstag 16.45-17.45 Uhr 1., 2., 3. Schulstufe
Orff-Gruppe Freitag 17.00-18.00 Uhr  
Kindersingen Dienstag 16.00-16.45 Uhr